Einfach gesund!
Rote Bete sind mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt, daher haben sie auch ähnliche Blätter wie der Mangold. Sie stammen wahrscheinlich aus Nordafrika und wurden von den Römern über ganz Europa verbreitet. Die heute typische kugelige Form und ihre durchgehend rote Farbe erhielt die Rote Bete durch Züchtungen im 19. Jahrhundert. Nicht so bekannt ist, dass es die Rote Bete auch mit gelblichem Fruchtfleich oder auch weitgehend farblos gibt.
Rote Bete enthalten reichlich Folsäure, die für die Bildung der roten Blutkörperchen verantwortlich ist. 200g Rote Beete decken etwa 50% des täglichen Folsäurebedarfs bei Erwachsenen. Aufgrund der roten Farbe wurden die Rote Bete auch schon im Mittelalter als blutbildende Heilpflanze verwendet. Neben der Folsäure enthalten Rote Bete auch Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Jod, Natrium, Vitamin C, die Vitamin B- Gruppe und das Provitamin A. Außerdem enthält Rote Bete viel Eiweiß und ist eines der Gemüse mit dem höchsten Zuckergehalt. Die außerdem noch in der Roten Rübe enthaltenen Saponine und Flavonoide gelten als krebsvorbeugend und immunstimulierend, und der Farbstoff Betain gilt als Polyphenol ebenfalls als Krebsschutz und immunsystemstärkend, außerdem als antioxidativ, blutdrucksenkend und antithrombotisch sowie appetitanregend. Diese Substanzen werden als „sekundäre Pflanzenstoffe“ bezeichnet.
Die Rote Bete schmeckt aromatisch erdig und leicht säuerlich, man kann sie roh oder gekocht verzehren. Soll die Rote Bete gekocht verwendet werden, sollte sie ungeschält ca. 60 Minuten im Wasser gekocht werden. Durch das Kochen in der Schale wird verhindert, dass zu viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe verloren gehen. Noch schonender ist das Garen im Backofen, dadurch können keine Inhaltstoffe in das Kochwasser ausgeschwemmt werden. Die Rote Bete ist gar, wenn sich die Haut nach dem Übergießen mit kaltem Wasser mühelos abziehen lässt.





