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Olive Der mediterrane Kulturbaum


Oliven wurden schon vor über 6000 Jahren angebaut. Die Römer und Griechen benutzten sie zum Kochen, als Öl in sportlichen Wettkämpfen, zur Körperpflege und für Arzneimittel. 97% aller Olivenbäume, die bis zu 1000 Jahre alt werden können, stehen rund ums Mittelmeer. Der wahrscheinlich älteste Olivenbaum der Welt befindet sich in Griechenland und zählt um die 5000 Jahre.

Die Farbe zeigt den Reifegrad an. So ist jede Olive anfangs grün, dann violett und voll gereift ist sie schwarz. Somit sind die schwarzen Oliven auch die weicheren und würzigeren. Grüne sind dagegen frischer und knackiger. Frisch geerntet schmecken Oliven noch sehr bitter. Ein Bad in Salzlake oder Öl entzieht den Früchten die Bitterstoffe, meist werden sie mit weiteren Zutaten wie Knoblauch, Essig, Zitrone oder Kräutern mariniert.

Die mediterrane Steinfrucht enthält viele ungesättigte Fettsäuren, die Vitamine A und E sowie die Mineralstoffe Kalium, Phosphat und Magnesium. Dadurch verringert sich das Risiko für Herzerkrankungen, Arterienverkalkung und hohen Blutdruck. Ca. 90% der Ernte wird für die Ölherstellung verwendet und zu Olivenöl gepresst.

 

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