Vitaminkick für den Sommer
Grapefruit und Pampelmuse werden oft als eine Zitrusfrucht wahrgenommen. Sie sehen sich ähnlich, sind jedoch zwei verschiedene Früchte. Grapefruits, eine Kreuzung aus Orange und Pampelmuse, haben eine dünnere Schale und sind kleiner als Pampelmusen.
Grapefruits wachsen in Trauben an einem 4—6 m hohen, immergrünen Baum, daher auch die engl. Bezeichnung „Traubenfrucht“. Die Frucht hat einen Durchmesser von ca. 10—15 cm und wird in zwei Hauptgruppen unterteilt: Weiße Früchte mit gelbem Fruchtfleisch und rote Früchte mit rosafarbenem Fleisch, die zum Teil einen milderen Geschmack haben.
Heute essen wir mehr Süßes, Saures und Salziges. Bitter als eine der Hauptgeschmacksrichtungen spielt eine immer kleinere Rolle und entsprechende Lebensmittel verschwinden nahezu von unserem Speiseplan. Wer beispielsweise Pfunde loswerden möchte, sollte dabei zu natürlichen Bitterstoffen greifen. Denn die Bitterstoffe der Vitaminbombe fördern die Verdauung. Sie regen die Basenbildung im menschlichen Körper an, somit ist eine Entsäuerung und eine natürliche Entschlackung gewährleistet. Außerdem sorgen sie für eine Verringerung der Esslust, während Süßes Appetit auf mehr macht.
Für den herben Geschmack ist das Flavonoid Naringin verantwortlich. Es wirkt sich positiv auf Verdauung und Lebertätigkeit aus. Grapefruits enthalten ebenso wie andere Zitrusfrüchte sogenannte Radikalfänger und den Ballaststoff Pektin. Durch die Aufnahme wird der Zuckerstoffwechsel verbessert und der Blutzuckerspiegel sinkt. Sie haben aber auch hohe Vitamin- und Folsäure-Werte. So deckt eine Grapefruit den Tagesbedarf an Vitamin C.
Die gesunden Schlankmacher kann man pur, mit Honig, als Saft, in Obstsalate, oder zu Fleisch-, insbesondere Geflügelgerichte genießen. Die Frucht dient aber auch exotischen Drinks als Basiszutat. Kleiner Tipp: Je schwerer die Früchte, desto mehr Saft ist in ihnen enthalten.





