Was ist Topinambur?
Topinambur ist eine Staudensonnenblume, mit schönen, leuchtend- gelben kleinen Blüten. Die Pflanze wird bis zu 2 Meter hoch und macht, ähnlich wie die Kartoffel, unterirdische, essbare Knollen. Diese werden ab Oktober und bei milden Temperaturen bis April geerntet. Der etwas erdige Geschmack erinnert an Kokosnuss und Artischocke oder Schwarzwurzeln.
Topinambur stammt aus Nordamerika und gelangte im 17. Jahrhundert nach Europa, wo die Knolle jedoch bald wieder von bequemer zu erntenden Pflanzen verdrängt wurde. Dabei ist sie ein außerordentlich hochwertiges Nahrungsmittel. Anstelle von Stärke, wie sie etwa die Kartoffel speichert, enthält Topinambur 16% Kohlenhydrate, davon die Hälfte als Inulin, das der Organismus, insbesondere zuckerkranker Menschen, gut in wertvollen Fruchtzucker umwandeln kann. Zudem viele Vitamine und reichlich Mineralstoffe. Die Haut ist nährstoffreich und eßbar, kann aber Blähungen hervorrufen.
Man kann Topinambur roh essen, in Salate raspeln, dünsten, als Püree, Puffer, usw. zubereiten. Beim Zerschneiden und Schälen dunkelt die Knolle nach. Essig oder Zitronensaft verhindern das. Wegen der dünnen Schale trocknen die Knollen schnell aus. Deshalb sollte man sie in ein feuchtes Tuch und eine Frischhaltetüte packen und so nicht länger als 3 bis 4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.





