Warmes für die kalten Tage
Dicke Winterjacke, Schal und Handschuhe und der Körper friert trotzdem? Dann ist es Zeit, uns von innen zu erwärmen. Einige Lebensmittel vertreiben die innere Kälte, andere wiederum kühlen und erfrischen. Friert man schnell, sollte man in kalten Wintermonaten bestimmte Lebensmittel sparsamer verzehren.
„Kalte“ Rohkost wie Gurken und Tomaten, exotische Früchte, aber auch Milchprodukte haben kühlende Eigenschaften und entziehen dem Körper Wärme. Der Grund: wir brauchen mehr Energie diese Lebensmittel im Körper aufzuwärmen und die Folge ist: kalte Hände, kalte Füße und Müdigkeit.
Für wohlige Wärme von innen sind Suppen und Eintöpfe ideale Begleiter im Winter. Sie dürfen auch kräftig im Geschmack sein, denn Gewürze wie Ingwer, Pfeffer, Chili und Knoblauch schenken uns ebenfalls Wärme von innen. Zutaten wie Hülsenfrüchte, Kohlgemüse und Getreideprodukte sind zusätzlich optimale Energielieferanten.
In Deutschland eher unüblich, aber mit wärmender Wirkung auf den Körper, ist ein warmes Frühstück am Morgen. Gekochte Getreidebreie aus Hirse oder Hafer zusammen mit Nüssen und Zimt, ein warmes Toast, aber auch Deftiges wie das klassische Rührei schmecken gut und sind schnell zubereitet.
Abwarten und Tee trinken? Stimmt genau. Gemütlich eine Tasse Tee trinken spendet Wärme. Doch auch hier hängt die wärmende Wirkung von der Sorte ab. Ist es draußen kalt, sollte man beispielsweise zu Ingwer-, Zimt- oder Fencheltee greifen.
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Vorschau März 2012
Soja und Stäbchen
Die asiatische Küche ist so vielseitig wie der Kontinent selbst. Pakistanisch, indisch, thailändisch, indonesisch, koreanisch, chinesisch, japanisch und viele mehr. Nicht anders als in Europa hat jedes Land seine Spezialitäten.
Typisch sind gut gewürzte Gerichte mit Gemüse, Fisch oder Fleisch und Beilagen wie Reis oder Nudeln. Besonders ist auch die Art der Nahrungsaufnahme in fernöstlichen Ländern. In China beispielsweise ist Schmatzen und Schlürfen erlaubt, auch lautes Lachen und Reden mit vollem Mund. Messer gelten als Werkzeug und haben auf dem Tisch nichts zu suchen. Selten sieht man ein Steak oder Schnitzel als ganzes. Vor dem Verzehr werden Fisch und Fleisch in der Küche in mundgerechte Stücke geschnitten. So lassen sich so gut wie alle Lebensmittel mit Stäbchen oder einem Löffel essen.
Richtige Zubereitung im Wok
Besonders schonend und schnell zubereitet sind Gerichte im Wok. Ist die Wokpfanne richtig heiß, reichen in der Regel einige Minuten, bis das Gemüse gar ist. So bleiben wichtige Nährstoffe erhalten. Während des Bratens bleibt kaum Zeit mehr für weitere Vorbereitungen, daher am besten vorher die „Putz- und Schnibbel-Arbeit“ erledigen. Beim Kochen mit dem Wok ist auf die Garzeit zu achten. Auch die geschnittene Form von Fleisch oder Gemüse ist entscheidend: In schmale Stifte geschnittene Möhren werden schneller gar als dicke Scheiben. Die Vorarbeit lohnt sich also. Wichtig ist auch die Reihenfolge des Bratens: Sofern vorhanden zuerst das Fleisch anbraten, dann knackiges Gemüse mit längerer Garzeit hinzugeben, zum Schluss schneller garendes Gemüse. Das köstliche Wok-Gericht mit Sauce, Kräutern und Gewürzen abschmecken. Dazu beispielsweise Reis servieren, fertig.
Die Art des asiatischen Würzens hängt vom persönlichen Geschmack ab. Mögen Sie es eher scharf, dann greifen Sie zu Chili und Ingwer. Letzterer macht das Gericht zusätzlich leichter verdaulich und wärmt von innen. Cremiger wird das Wok-Gericht mit Kokosmilch, geschmacksintensiver mit Sojasauce wie Tamari oder Shoyu. Weitere häufig verwendete Gewürze und Gewürzmischungen sind: Curry, Kümmel, Kurkuma und Koriander.
Sojaprodukte dienen Vegetariern häufig als Fleischersatz, aber auch bei den Fleischessern werden Tofu und Co. immer beliebter. Die 4000 Jahre alte Kulturpflanze lässt viel Spielraum für kulinarische Kreativität. Die tolle Bohne kann süß oder pikant zubereitet werden und wird unter anderem in folgender Form angeboten: als Würzsauce, Tofu, Milch, Schnetzel, Flocken, Medaillons, Margarine, Brot, Dessert, Mehl, Müslibeilage.




